Was tun, wenn Babies Fieber haben

Bei Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren reagiert der Körper auf fast jede Infektion mit Fieber. Es ist eine der ersten Abwehrreaktionen und hilft dem Körper gegen die Krankheit zu kämpfen. Wann es das Baby aber eher erschöpft und es nötig ist das Fieber zu senken?

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Wie misst man die Körpertemperatur richtig

Bei Babies misst man die Temperatur immer im Po. Im Po ist es am Genauesten und eine normale Körpertemperatur liegt im Bereich zwischen 36,5°C und 37,5°C.

„Bei Neugeborenen und Säuglingen ist es besser, Fieberthermometer mit einer flexiblen Spitze zu benutzen. Dieses Thermometer ist recht schnell und genau beim Messen der rektalen Temperatur. Für ältere Kinder, z.B. im Vorschulalter sind, meiner Meinung nach, Quecksilber-Thermometer (falls Sie ihn noch besitzen – es wird nicht mehr hergestellt) am Besten, wenn Sie dem Kind beim Halten in der Achselhöhle helfen. Sie sind am Genauesten, auch wenn das Messen länger dauert,“ sagt die Kinderärztin Lucie Skalova.

Nur Fieber oder schon hohes Fieber? 

Die normale rektale Körpertemperatur liegt, wie bereits erwähnt, zwischen 36,5°C und 37,5°C. Leicht erhöhte Temperatur zwischen 37,5°C und 38,0°C. Zwischen 38,1°C und 38,5°C bezeichnet man es als leichtes Fieber, ab 38,6°C bis 39,0°C als mäßiges Fieber und ab 39,1°C ist es hohes Fieber.

Bei  leichtem Fieber bis 38,5°C braucht man keine Medikamente zum Fiebersenken (Antipyrethika) zu geben, aber man muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und dem Baby wiederholt die Temperatur messen und den Fieberverlauf kontrollieren.

Wann sollte man Medikamente geben? 

Bei Fieber über 38,5°C fangen wir an das Fieber mit Medikamenten oder lauwarmen Fieberwickeln zu senken. Allgemein gibt man Kindern bis zu einem Alter von 15 Jahren keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin). Man kann ihnen Medikamente geben, die Paracetamol oder Ibuprofen enthalten, allerdings nur in Medikamenten, die speziell für Kinder geeignet sind. Für Babies ist es am Besten die Medikamente in Form von Zäpfchen zu geben.

„Arzneimittel, die rektal verabreicht werden, werden schneller absorbiert, als oral eingenommene Medikamente. Wenn das Kind spuckt, ist es auch besser das Antipyrethikum in Form eines Zäpfchens zu verabreichen. Zäpfchen sollte man allerdings nicht geben, wenn das Kind Durchfall hat, da der Inhaltsstoff nicht absorbiert wird. Dann ist es besser das Antipyrethikum oral, als Sirup oder bei älteren Kindern, als Tablette zu verabreichen,“ erklärt Dr. Lucie Skalova.

Falls das hohe Fieber weiter anhält ist es möglich das Medikament, welches Paracetamol enthält mit einem Medikament, welches Ibuprofen enthält abwechselnd immer nach 4 Stunden zu geben. Man muss immer die im Beipacktzettel angegebene Dosierung einhalten, Paracetamol kann sonst die Leber schädigen. (Falls Sie Zweifel haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.)

Fieberwickel 

Wenn das Fieber binnen einer Stunde nach der Medikamentengabe nicht sinkt, kann man versuchen das Fieber mit einer lauwarmen Dusche oder Fieberwickeln zu senken. Fieberwickel macht man indem man ein Handtuch oder eine Mullwindel in lauwarmen Wasser nass macht und diese dem Kind um den Brustkorb wickelt, von den Achseln bis zum unteren Rippenende – wir kühlen weder Beine, noch Hände oder den Bauch. „ Jedesmal, bevor wir das Fieber mit Fieberwickeln senken, míüssen Hände und Füße gut durchblutet sein, d.h. warm sein. Sollten sie kalt oder die Haut marmoriert sein, so führen man keine kalten Wickel durch – es könnte bis hin zu einem Schockzustand kommen. Ich würde auch bei Neugeborenen und kleinen Säuglingen keine Wickel durchführen,“ ergänzt Dr. Skalova.

In den folgenden zwei Stunden, wiederholen wir die Fieberwickel insgesamt dreimal oder solange, bis das Fieber um ein bis zwei Grad sinkt. (Man versucht nie eine normale Körpertemperatur zu erreichen.) Damit man das Bett nicht nass macht, kann man unter das Kind entweder eine Wickelunterlage oder ein dickeres Handtuch unterlegen, aber nie eine Plastikfolie.

Weitere Handlungen

Bei Fieber hat der Kranke meist kein Appetit, es ist allerdings sehr wichtig für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Eine Dehydratation könnte einen weiteren Fieberanstieg begünstigen. Geben Sie dem Baby daher löffelweise entweder abgekochtes Wasser oder kalten verdünnten Tee. Wenn das Baby allerdings noch voll gestillt wird, reicht es nach Bedarf zu stillen, es bedarf dann keiner weiteren Flüssigkeitszufuhr durch Wasser oder Tee. Es ist auch wichtig im Raum eine angemessene Temperatur zu haben. Wir decken das Baby nur leicht zu, damit es sich nicht weiter überhitzt.

Wenn das Baby vor dem Schlafengehen eine Körpertemperatur um die 38,5°C hat, muss man es auch in der Nacht kontrollieren, um sicherzugehen, dass es nicht weiter steigt.

Bei Zweifeln oder falls das Fieber am 3. Tag noch nicht sinkt, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

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