Der heimtückische Alptraum SIDS – die wichtigsten Fakten

Man nennt es plötzlicher Kindstod (sudden infant death syndrome - SIDS), wenn ein Baby plötzlich ohne erkennbaren Grund gestorben ist. Meistens hört das Kind im Schlaf auf zu atmen und erstickt. Dieses Syndrom ist sehr heimtückisch, da es keine Anzeichen gibt, anhand welchen Sie erkennen könnten, dass Ihr Baby gefährdet ist.

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Jährlich sterben daran 22000 Säuglinge weltweit. In Deutschland sterben jährlich durchschnittlich 150 Babies an SIDS. Welche die größten Risiken sind? Wie man SIDS vorbeugen kann? Wir haben die Kinderärztin Dr. Lucie Skalova gefragt.

Der plötzliche Kindstod betrifft am häufigsten Babies im Alter zwischen dem 2. und 4. Lebensmonat. Er ist aber auch später eine mögliche Bedrohung. Bis zu welchem Alter kann SIDS auftreten?

Das Risiko ist bis zum Alter von 6 Monaten am Größten, es kann aber bis zum ersten Lebensjahr auftreten. Das Risiko von SIDS sinkt mit dem Alter.  Es bedroht auch reif geborene Babies. Genaue Ursachen von SIDS sind leider immer noch nicht geklärt.

Internationale Studien haben verschiedene Risikofaktoren aufgedeckt, die die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung erhöhen. Welche dazugehören?

Zu den Risikofaktoren gehört z.B. das Schlafen in Bauchlage, das Rauchen in der Schwangerschaft oder eine Frühgeburt. Das Risiko erhöhen Erkrankungen der Atemwege oder Herzrhythmusstörungen. Einfluss hat auch das Füttern von Säuglingsmilch, die Überhitzung des Babys (Kleidung, Decken, úberhitzte Schlafumgebung), zu weiche Matratze oder das gemeinsame Schlafen mit den Eltern in einem Bett.

Welche wichtigste Maßnahmen gibt es, dank welchen man SIDS vorbeugen kann?

Den verlässlichsten Schutz gegen SIDS bietet die Elimination von Risikofaktoren, d.h. nicht rauchen, das Baby in Rückenlage im eigenen Bettchen mit dem Kopf zur Seite gelegt schlafen lassen. Falls das Baby häufiger spuckt, legen Sie den Oberkörper in erhöhter Position ins Bettchen. Legen Sie keine Stofftiere oder Kopfkissen ins Bettchen und nutzen Sie eine härtere Matratze. Stillen Sie, wenn möglich. Heizen Sie nicht zu sehr im Raum, wo das Baby schläft und ziehen Sie Ihr Baby entsprechend an.

Sie können SIDS auch durch das Nutzen vom Atmungsmonitor Nanny verhindern, welcher die Atembewegungen des Babies überwacht und Sie im Falle eines Atemstillstandes rechtzeitig visuell und akkustisch darauf aufmerksam macht. Der Monitor Nanny ist zudem ein zertifiziertes medizinisches Gerät und wird deshalb von vielen Entbindungskrankenhäusern weltweit genutzt. Die Installation ist schnell und einfach und genauso einfach ist auch seine Bedienung. Der Monitor braucht auch keine spezielle Pflege. Dank der Langlebigkeit der Batterien ist es üblich, dass Sie diese nur einmal einlegen und zwar bei erster Installation von Nanny.

Wie der Atmungsmonitor funktioniert?

Bei jeder Atembewegung blinkt eine grüne Kontrollleuchte auf. Wenn das Baby innerhalb von 20 Sekunden keine Atembewegung macht oder die Atemfrequenz unter 8 Atmungen pro Minute sinkt, fängt die rote Kontrollleuchte an zu leuchten und der Alarm wird ausgelöst. Schon das Geräusch des Alarms reicht oft aus, dass das Baby aus dem Tiefschlaf aufwacht und wieder zu atmen beginnt. Falls dies nicht erfolgt, fangen Sie sofort mit der Wiederbelebung an (die Anleitung finden Sie hier) und wählen Sie den Notruf 112.

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