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Wie leistet man bei Neugeborenen und kleinen Kindern Erste Hilfe?

Wenn Nanny einen Alarm auslöst, gehen Sie wie in den unteren Hinweisen beschrieben vor:

Den Bewusstseinszustand prüfen

  1. Sprechen Sie das Baby laut an.
  2. Wenn es nicht reagiert, kratzen oder beklopfen Sie die Fußsohle.
  3. Alternativ können Sie auch den Rücken des Babys mit Ihrer Handfläche reiben.
  4. Wenn das Baby auf keines dieser Stimuli nicht reagiert, ist es bewußtlos.
  5. Wenn eine andere Person anwesend ist, bitten Sie sie, die Notrufnummer 155 oder die europäische Notrufnummer 112 anzurufen. In der Zwischenzeit beginnen Sie mit der Wiederbelebung gemäß den folgenden Anweisungen.
  6. Wenn Sie alleine sind, beginnen Sie sofort mit der Wiederbelebung. Wenn das Baby nach 60 Sekunden nicht atmet, rufen Sie den Notarzt und setzen Sie die Reanimation fort.

Freie Atemwege

  1. Bewusstlosigkeit kann dadurch verursacht werden, dass man an seinem eigenen Erbrochenen oder anderen Gegenständen ersticken. Überprüfen Sie den Mund des Babys und entfernen Sie alles, was nicht dorthin hingehört.
  2. Legen Sie sanft den Kopf des Babys zurück, indem Sie eine Hand auf seine Stirn legen. Heben Sie mit den Fingern der anderen Hand leicht sein Kinn.
  3. Mit dieser Vorgehensweise legen Sie die Atemwege des Kindes frei und das Baby kann manchmal auf diese Weise wieder selbst die Atmung aufnehmen.
  4. Legen Sie zum Beispiel eine Decke unter die Schultern des Babys, um die Atemwege frei zu halten.

Auf die Atmung achten

  1. Prüfen Sie, ob das Baby wieder normal atmet.
  2. Wenn nicht, beginnen Sie mit der Mund-zu-Mund-Beatmung.
  3. Mit einer Hand auf der Stirn des Babys und der anderen am Kinn bringen Sie den Kopf des Babys behutsam in eine leichte Rückwärtsneigung. Setzen Sie Ihren Mund über Mund und Nase des Babys.
  4. Beatmen Sie zwei bis fünf Mal. Bei mindestens zwei Beatmungen muss die Luftzufuhr effektiv sein.
  5. Dies erkennen Sie dadurch, dass sich der Brustkorb des Babys bei der Einatmung hebt und bei der Ausatmung senkt.
  6. Der Brustkorb sollte sich so bewegen, als würde das Baby spontan atmen. Seien Sie also vorsichtig, dass Sie nicht zu wenig (die Brust bewegt sich nicht) oder zu viel beatmen (niemals gegen stärkeren Widerstand).
  7. Beatmen Sie bei einem Säugling (bis zu einem Monat) mit dreißig Atemzügen pro Minute (ein Atemzug alle zwei Sekunden), bei einem Kleinkind (ein Monat bis ein Jahr) mit zwanzig Atemzügen pro Minute (ein Atemzug alle drei Sekunden).

Achten Sie auf die Durchblutung

  1. Wenn der Säugling nicht selbst atmet und sich auch nach dreißig Beatmungen nicht bewegt, beginnen Sie mit der indirekten Herzmassage.
  2. Das Baby muss immer auf einem festen Untergrund auf dem Rücken liegen.
  3. Platzieren Sie die Spitze des Zeigefingers und Mittelfingers ca. 1,5 cm unterhalb der Verbindungslinie der Brustwarzen (Ende des Brustbeins).
  4. Oder Sie umfassen die Brust mit den Händen und drücken Sie das Brustbein mit gekreuzten Daumen oder zwei Fingern nach unten.
  5. Drücken Sie das Brustbein ca. 2-3 cm nach unten (ca. 1/3 des sagittalen Durchmessers).
  6. Bei Säuglingen erfolgen die Kompressionen des Brustbein in einer Frequenz von 120 Mal pro Minute, bei Kleinkindern in einer Frequenz von 100 Mal pro Minute.
  7. Bei der Wiederbelebung beachten Sie die folgenden Verhältnisse: Bei Säuglingen erfolgt eine Beatmung nach drei Kompressionen und wird wiederholt. Bei Kleinkindern erfolgen zwei Beatmungen nach dreißig Kompressionen.
  8. Bei der Anwesenheit von zwei Personen sollten zwei Beatmungen nach fünfzehn Thoraxkompressionen erfolgen. Eine Beatmung oder Kompression sollte immer erfolgen, allerdings nicht zur selben Zeit.
  9. Nach drei bis fünf Zyklen prüfen Sie, ob die Atmung wieder eingesetzt hat.
  10. Setzen Sie die Beatmung fort, bis der Krankenwagen eintrifft oder Sie erschöpft sind.

Bringen Sie das Baby in eine stabile Lage

  1. Wenn Sie Ihr Baby wiederbeleben konnten, bringen Sie es in eine stabile Lage.
  2. Wiegen Sie das Baby auf Ihrem Unterarm mit seinem Gesicht in Ihre Richtung und dem Kopf leicht nach vorne geneigt.
  3. In dieser Position kann das Baby nicht seine Zunge verschlucken oder an Erbrochenem ersticken.
  4. Prüfen Sie immer wieder, ob Ihr Baby atmet. Wenn sich seine Haut blau oder grau färbt, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Durchblutung wieder ausgesetzt hat.
  5. Achten Sie auf die Körpertemperatur des Babys und verhindern Sie eine mögliche Unterkühlung.

Quelle:

  • ERC Richtlinien zur Wiederbelebung 2010.
  • První pomoc u dětí (Erste Hilfe bei Babies und Kindern) – MUDr. Pavel Srnský, ČČK 2007

Sie erhalten detaillierte und grafisch dargestellte Anleitungen, wie eine Wiederbelebung mit Nanny durchgeführt wird. Bewahren Sie diese in der Nähe des Kinderbetts auf, sodass Sie sie immer zur Hand haben, wenn Sie sie dringend benötigen.

Haben Sie keine Angst vor einer Wiederbelebung. Auch, wenn nicht alles richtig verläuft, erhöhen Sie die Überlebenschancen Ihres Kindes.

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